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Ausbildungsreife

Kriterienkatalog für die Ausbildungsreife nach Wikipedia:

  1. Schulische Basiskenntnisse (z. B. lesen, schreiben, mathematische und wirtschaftliche Grundkenntnisse)

  2. Psychologische Leistungsmerkmale (z. B. Sprachvermögen, logisches Denken, Merkfähigkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit, räumliches Vorstellungsvermögen)

  3. Physische Merkmale (z. B. Altersgerechter Entwicklungsstand und gesundheitliche Voraussetzungen)

  4. Psychologische Merkmale des Arbeitsverhaltens und der Persönlichkeit (z. B. Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz, Kommunikations-, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Selbständigkeit)

  5. Berufswahlreife (z. B. Selbsteinschätzungs- und Informationskompetenz)



Durchhaltevermögen: "ich bleibe dran, auch wenn ich mich mal langweile oder mit dem, was andere machen, nicht einverstanden bin." - "Ich behalte mein Ziel im Auge, auch wenn es noch drei Jahre weg ist."

Frustrationstoleranz: "Ich setze mich über Ärger, Angst, Langeweile und andere negative Gefühle schon mal eine Weile hinweg." - "Wenn ich mal keinen Bock hab', reiß' ich mich zusammen."

Kommunikations-, Kritik- und Konfliktfähigkeit: Man kann diese Fähigkeiten auch emotionale Kompetenz nennen: Oder: Einsicht und Umsicht. "Ich verstehe andere und vor allem verstehe ich mich selber, ich setze mich mit meinen Gefühlen und meinem Handeln auseinander, ich sehe die Fehler anderer nicht unter dem Vergrößerungsglas und betrachte die eigenen nicht mit einem umgekehrten Fernglas."- " Ich versuche, aus unangenehmen Situationen zu lernen und verbessere meine persönlichen Stärken." Weitere Informationen: uwewiest.de.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung betont, dass der Begriff der Ausbildungsreife unklar ist, und dass seit je her über die Jugend geklagt wurde.

Experten sind der Ansicht, dass die nachlassende Ausbildungsreife in den vergangenen 15 Jahren auf familiäre Schwächen zurückzuführen sind. Sie fordern daher:

Eltern sollten ihren Kindern grundlegende Werte vermitteln,

  • Verantwortung für die Vermittlung von Arbeitstugenden (z.B. Pünktlichkeit) übernehmen,

  • die Auseinandersetzung ihrer Kinder mit der Berufswahl fördern,

  • generell positive Rollenvorbilder für ihre Kinder sein und

  • ganz allgemein mehr dafür tun, um die Ausbildungsreife ihrer Kinder zu sichern.

Gut gesagt, die Frage ist nur, wie soll das geschehen? Elternschulung? Oder noch grundsätzlicher? Solche Forderungen gehen an den Nerv unserer Gesellschaft.



Schulpaten: Fragebogen zur Ausbildungsreife.

Der Fragebogen eignet sich als Ausgangsmaterial für individuelle Gespräche und die individuelle Absprache zwischen Schulpaten und Schülern, wie die Begleitung in den Schuljahren 8 und 9 gestaltet werden soll. Hier ist die Kurzfassung.